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Vorbereitungen angelaufen

Noch dauert es zwei Monate bis die ersten beiden Gallus-Wanderer am 10. April in Bangor/Nordirland, loslaufen – was aber schon längstens läuft sind die Vorbereitungen. Umfangreiches Karten- und Literaturstudium, Hotelsuche, Kontakte knüpfen und nicht zuletzt auch die Ausrüstungsplanung ist derzeit bei allen vier Gallus-Wanderen und ihren Begleitern angesagt. Eine Weitwanderung im 3. Jahrtausend ist natürlich nicht zu vergleichen mit Pilgern zu Gallus‘ Zeiten. Längst sind fast überall die Wege gepflastert (leider!), Wegweiser angebracht, laden Hotels oder Herbergen zum Ausruhen, lauern keine Wegelagerer mehr – trotzdem: Eine Weitwanderung von über 400 km in wenigen Tagen verlangt einiges ab, nicht nur physisch, vor allem auch psychisch. Weitwanderungen bieten aber auch reiche Erfüllung – ein Dialog zwischen Körper, Seele, Natur, Umwelt. Man ist nie allein, auch wenn man alleine wandert, sovieles bekommt man vor die Augen, hört man, riecht man.

Vor 1400 Jahren waren sie zu Zwölft unterwegs nach St. Gallen, mehrheitlich auch mit dem Schiff, liessen sich an verschiedenen Orten nieder, bauten Klöster und Kirchen, predigten, arbeiteten. Gallus und seine Gefährten waren eigentlich keine Weitwanderer, sie waren mehr sesshaft als unterwegs – fast nie alleine, nicht einmal als Gallus im Steinachtobel hinfiel und dort sesshaft wurde.

Auch wir Gallus-Wanderer werden selten alleine sein, zumal wir in Begleitung wandern. Wir werden vielen Menschen begegnen, unbekannte Orte und Landschaften durchwandern und uns oft erklären müssen, von wo wir kommen, wohin wir gehen und warum. Ja, warum? Eine Weitwanderung braucht heute keinen Grund. Sie ist für sich ein Erlebnis, ein Ereignis. Ganz anders vor 1400 Jahren: Kolumban und Gallus wollten missionieren, den Glauben verbreiten, geistliche Zentren schaffen. Sie haben viel erreicht, ja eine eigentliche Revolution ausgelöst, denn es war im wesentlich Columban, der für die „Verbreitung der für das Mittelalter so prägenden Benedikt-Klosterregel“ gesorgt hat (Peter R. Müller).

Wir Galluswanderer werden keine Klosterregeln bei uns mitführen – wir führen Neugierde, Erwartungen, Ahnungen, Leidenschaft und Freude mit uns. Wir wollen Orte erkunden, die wegen Gallus und Columban entstanden sind und Menschen treffen, die offen sind für neue Begegnungen und Erlebnisse. „Wandern“ Sie mit uns  – in unseren Berichten, die bald hier laufend vom Laufen berichten.

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