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Galluswanderer in Luxeuil

Von Bangor bis nach St. Gallen sind es rund 1800 Wanderkilometer. Ab dem 10. April legen vier Weitwanderer diesen Weg zurück, jeder ungefähr einen Viertel. Das letzte Teilstück führt von Luxeuil nach St. Gallen. In Luxeuil, einem wichtigen Wirkungsort von Gallus, trafen sich die Galluswanderer zur Vorbereitung.

War Gallus ein Ire und hat er seinen Weg nach St. Gallen in Bangor begonnen, wie wir es in der Schule gelernt haben und wie es Christian Schmid in seinem Buch “Gallusland” (Paulus-Verlag 2011) schildert? Oder war er doch eher ein Elsässer, wie dies Max Schär in “Gallus. Der Heilige seiner Zeit” (Schwabe Verlag 2011) nachweist? Die Frage bleibt offen, und die vier Wanderer werden nichts zur Klärung beitragen. Aber sie werden auf ihren Teilstücken die eine oder andere Stätte finden, die an Gallus oder seinen “Meister” Kolumban erinnert. Und sie haben unterwegs Zeit, über Aufbrechen und Weitwandern nachzudenken und Bezüge zur Gegenwart zu suchen. Geplant ist, ihre Wegstrecken und ihre Eindrücke in einem Buch zu dokumentieren. Das wird kein neues Gallusbuch, sondern es ist eine “Spurensuche” auf dem Gallusweg. Erlebnisse stehen im Mittelpunkt, und das Buch soll eine Hilfe sein für jene, welche diesen Weg oder Teile davon gehen möchten.

Luxeuil – wo Gallus bestimmt lebte

In Luxeuil, wo der gestrenge Abt Kolumban auf dem steinernen Sockel vor der Basilika allen den Weg weist und sein Begleiter Gallus in der Kirche dem Bär ein Brot reicht, in diesem Ort im französischen Departement Haut-Saône trafen sich die Gallusweg-Wanderer. Das war so etwas wie der Start zum “Abenteuer Gallusweg”. Sie bestaunten die Ausgrabungen auf der Place de la République. Erst vor drei Jahren stiess man dort auf ein riesiges Feld mit 125 Sarkophagen. Und in der Nähe, in Annegray, besuchten sie eine weitere Klosteranlage, die Kolumban und seine Begleiter damals gegründet haben.Gemeinsam wurden an diesem Treffen die Daten für die lange Wanderung festgelegt. Reini Frei (Au) startet am 10. April in Bangor und übergibt am 3. Mai in St. Coloumb an der Küste Frankreichs an Daniel De Roulet (Schweizer Schriftsteller, lebt in Frankreich). Dieser kommt am Pfingstsonntag, 27. Mai in Soissons im Norden Frankreichs in der Piccardie an, wo Wolfgang Sieber (Sargans) übernimmt und am 18. Juni in Luxeuil Beni Bruggmann (Widnau) auf das letzte Wegstück schickt. Dieser erreicht am Samstag, 7. Juli St. Gallen.

Gallus-Volksmarsch zum Abschluss

Den Schlusspunkt unter das Unternehmen “Gallusweg” setzt der Gallustag 2012. Am Sonntag, 14. Oktober organisieren die Gallusweg-Wanderer einen Volksmarsch von Arbon durch das Steinachtobel auf den Klosterplatz in St. Gallen. Dann kann jedermann jenes Wegstück, das Gallus vor 1400 Jahren an den Wasserfall im Steinachtal brachte, selber zurücklegen. Vorgängig, vom Donnerstag bis Samstag, können Wanderfreunde den Weg, den Gallus von Grabs, respektive von Bregenz nach Arbon genommen hat, nachwandern. (pd)

Die Gallus-Weitwanderer (v.l.n.r.): Françoise u. Wolfgang Sieber, Reinhard Frei, Daniel de Roulet, Beni Bruggmann, Hanspeter Hüppi (Foto: Marcel Steiner).

Die Gallus-Weitwanderer in Luxeuil zu Besuch - vor der Kathedrale (v.l.n.r.): Françoise und Wolfgang Sieber, Reinhard Frei, Daniel de Roulet, Beni Bruggmann und Hanspeter Hüppi. Es fehlt Stefan Frei (Foto: Marcel Steiner).

Annegray – wo Gallus für Kolumban Fische fing …

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