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Regeneration und Information

Mit den "Les amis bretons de Colomban" bei einem ersten, herzlichen, genuss- und informationsreichen Empfang. Weitere sollen folgen...

Ja, wir geben es zu, wir sind müde. Trotzdem, die Füsse wollen bewegt werden. So wandern wir denn heute im Schritttempo – 6 km in 3 Stunden. Das haben wir vor einer Woche locker in einer Stunde geschafft. Aber heute ist Regeneration angesagt – und Information.

Wir wandern dem Strand entlang, unten goldgelb, oben stahlblau. Es geht von Saint Malo nach Saint Coulomb. Ohne Rucksack. Ein herrlich, leichtes Erlebnis. Nur die Kamera und Gallusbär dabei – und etwas Kleingeld. Vorbei an Ebbe-geleerten Stränden, durch sie hindurch, über Dünen und zur Mittagsrast, die wir weidlich ausdehnen, geniessen, endlich, sagen wir uns, endlich ruft kein Etappenziel, kein B&B-Check-in, kein Streckenplan, den es abzuhaken gilt. Wir sind für uns, wir strecken die Füsse, bestellen das Essen und den Wein und lassen alles andere sein…

Fast alles – denn die „Les Amis Bretons de Colomban“ laden ein – ein erster Empfang steht an und was für ein netter: im Garten des Gründers des Columban-Vereins. Da wird aufgetischt (Bretonischer Kuchen, lecker!), ausgeschenkt (Cider, hicks!), nachgeschenkt (Cider, hicks, hicks), geplaudert, informiert, gefragt, geantwortet – und alles auf Französisch! Zum Glück ist noch Stefan neben mir. Eine wirklich nette Runde, die uns empfängt wie alte Freunde, als ob wir soeben mit dem Schiff von Irland gelandet wären. Und wir erfahren viel Interessantes zu Kolumban und Gallus. Zum Schluss chauffiert uns Monsieur et Madam le Président noch ins Hotel. Welch Ehre!

Saint Coulomb ist klein, nett und einfach. Wie ein Rheintaler-Dorf, aber mit einem Unterschied: Hektik ist nicht angesagt, vor allem nicht bei der Kreuzung, bei der Kirche, hier steht eine Bar, von der man alles in Ruhe beobachten kann. Hier eilt keiner. Höchstens die Töff- und zwei Ferrari-Fahrer, die ihre Maschinen beschleunigen. Das hingegen haben wir im Rheintaler-Dorf und manch anderen Gallus-Dörfern auch. Wir geniessen diese Momente der Ruhe und auch die Momente der Information. Alles hat seine Zeit. Und nun warten wir. Auf unser Ablösung. Denn unsere Zeit ist abgelaufen.

Ein guter Tag. Ein Tag der Regeneration und Information.

Kommen da Gallus und Kolumban angesegelt? Man könnte es fast meinen...

Gallusbär freut sich auch, am Strand von Gallus und Kolumban zu sein...

Mit dem Präsidenten der Kolumbans-Freunde und seiner Frau beim Kolumban-Denkmal in Saint Coulomb

Und DAS am Gallus- und Kolumban-Strand! O tempora, o mores!

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