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Halbzeit, und wir merken’s nicht einmal

Mit der Ankunft in St-Dizier haben wir die Hälfte unserer Etappen hinter uns gebracht – und wir haben nicht einmal daran gedacht. So vergeht die Zeit im Flug und wir bereiten uns bereits auf die Landung bzw. auf die Reservierung der letzten Etappenorte vor.

Wir wandern eine Dreiviertelstunde durch die Stadt, bis wir
wieder auf den Canal stossen, den wir vorgestern verlassen haben und dem wir heute wieder folgen werden. Um uns ein wenig Abwechslung zu verschaffen, macht er auf dem heutigen Abschnitt einige kleine Windungen, sodass wir nicht schon bereits zu Beginn fast das Ende der Etappe sehen. Der Weg ist zwar vollständig asphaltiert, aber wir kommen dafür sehr zügig voran.

Wir geniessen ganz einfach das Dahinwandern, hören die Vögel in allen Tonarten pfeifen, schauen den Enten auf dem Canal zu und freuen uns des Lebens. Wir fühlen uns wirklich privilegiert, dass wir dieses kleine Abenteuer gemeinsam geniessen dürfen. Während dem andere Leute bei unserem Abmarsch in Büro-Montur oder anderer Arbeitskleidung zu ihrem Alltag ausrücken, nehmen wir unseren Rucksack auf und wandern in einen wunderschönen Tag hinein.

Ohne besondere Vorkommnisse erreichen wir bereits am Mittag unseren Etappenort, Chevillon, wo unser Hotel – Moulin Rouge – direkt an unserem Weg liegt. Ob wir da am Abend noch ein wenig Spektakel erleben werden? – Ich werde morgen darüber berichten.

Vorher erwarten wir natürlich mit Spannung einen Telefonanruf unseres Sohnes Lionel, der uns über die Geburt unserer Zwillingsenkel unterrichten wird. Scheinbar lässt sich die Natur nicht so leicht ins Handwerk pfuschen. Das ist gut so. Wir warten geduldig weiter.

Wir lassen St-Dizier hinter uns - hier eine Hebebrücke über den Canal

Den Entenmännern ist es ohne Frauen wohl langweilig

Wenig genutztes Eisenbahntrassee - fast eine Platzverschwendung

Moulin Rouge - auf dem Lande

Wolfgang Sieber

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