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Wanderblog

Unser letzter Tag am Canal entre Champagne et Bourgogne

Heute steht eine längere Etappe bevor und wir haben das Glück, dass uns der Wirt des Moulin Rouge trotz Wirte-Ruhetag ein gutes Frühstück zubereitet. Neben dem Hotel, in der Schleuse, bereitet sich gerade ein grosses Frachtschiff – es füllt die Schleuse völlig aus – auf die Ausfahrt in unserer Richtung vor. Es ist ein belgisches Paar, das die Péniche pilotiert. Sie transportieren Dünger aus Belgien nach Arles, wo sie am 17. Juni ankommen werden. Das Schiff bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 4km/h vorwärts, dh wir sind etwas schneller zu Fuss unterwegs.

Dem Canal entlang schauen wir dem Spiel von zwei Graureihern zu, die immer wieder starten und landen. Schöne Bilder.

In Joinville machen wir einen Halt und Michel nutzt die Gelegenheit, die letzten drei Reservationen von Unterkünften vorzunehmen. Alles klappt bestens und wir sind nun abgesichert bis zum Schluss. Der Versuch gestern war gescheitert, da in Chevillon mit dem Natel kein Empfang zustande kam. Das gibt es tatsächlich noch!

Wir kommen nun in leicht hügeliges Gebiet. Vorerst aber bleiben wir noch in der Ebene und folgen dem Canal – es ist heute unser letzter Tag mit ihm. Morgen werden wir ihn verlassen. Heute aber kommen wir nochmals voll auf unsere Rechnung. Bei angenehmen Temperaturen bringen wir die knapp 30km hinter uns. Das Mittagspicnic können wir wieder einmal draussen, am Canal-Ufer, verzehren.

Einen Moment des Schreckens bereitet uns Kikou, ist er doch beim Versuch, aus dem Canal zu trinken, ausgerutscht und ins Wasser gefallen. Bei seinem zweiten oder dritten Auftauchen kann ihn Michel am Halsband ergreifen und herausziehen. Den Rest des Tages geht er nicht mehr zu nahe ans Ufer. Er ist überhaupt schon wesentlich ruhiger geworden gegenüber den ersten beiden Tagen, wo er mindestens das Doppelte unseres Pensums abgerast ist. Hin und zurück ohne Unterbruch. Mit seinen fünf Jahren ist er natürlich auch noch jung und unerfahren. Aber er hält sich wirklich sehr gut und erträgt auch die längeren Etappen ohne Probleme.

Nun sind wir in einem vorzüglichen Hotel – La Source Bleue – untergebracht, das nicht gerade Weitwanderer zu seiner Stamm-Clientèle zählt, aber am Ende wohl auch unser Geld entgegennehmen wird. Dafür steht morgen ein Wohnmobil als Behausung an – eine etwas andere Kategorie. Ob wir morgen im Wanderblog berichten können, ist somit etwas fraglich. Doch gerade solche Erlebnisse machen das Weitwandern so spannend und interessant.

Auf beiden Seiten kaum eine Handbreit Zwischenraum - Millimeterarbeit

Kurzes Nickerchen nach dem Mittagspicnic

Kikou nach seinem Abenteuer

La Source Bleue, die blaue Quelle, Namensgeberin unseres Hotels

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