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Vom Dreisterne Hotel zum Dreisterne Camping

10.6.2012: Da gestern im Bungalow keine Internetverbindung möglich war, erscheint der Bericht von gestern halt heute.

Die Wetterpropheten hatten für diese Region Unrecht: gestern noch wurde uns für heute das schlimmst mögliche Wetter vorhergesagt und wir hatten unsere Nacht mit einiger Sorge hinter uns gebracht. Aber am Morgen scheint die uns bereits bestens vertraute Sonne zum Fenster herein und nach einem sehr umfangreichen Frühstück sind wir nicht mehr zu halten. Wenn die heutige Etappe auch nur kurz zu werden verspricht, so möchten wir möglichst am Mittag am Ziel sein. Wir fühlen uns wieder bestens erholt und wundern uns eigentlich, wie rasch der Körper regeneriert. Waren wir gestern nach rund 30km doch ordentlich müde, so sind unsere Beine heute Morgen wieder so locker wie immer.

Wir verlassen direkt hinter dem Hotel die Ebene und überqueren einen kleinen Hügel. Im Wald stellen wir grosse Verwüstungen fest: geknickte und entwurzelte Bäume wie nach einem Hurrikan. Im nächsten Dorf bestätigen uns die Leute, was wir schon von der Wirtin des Hotels gehört hatten: am Donnerstag gab es einen gewaltigen Sturm. Und wir waren nur ein paar wenige Kilometer entfernt und haben rein gar nichts davon mitbekommen. Vielleicht hält doch Gallus seine schützende Hand über uns.

In Roche sur Rognon, in der Petite Marmite, kaufen wir Sandwichs für das Nachtessen, denn in Andelot gibt es heute nichts.

Wie aus einem freundlichen „Bonjour“ eine Einladung zum Mittagessen resultiert, möchte ich ausführlich im Buch beschreiben.

Wir erreichen unser Etappenziel erst um 15 Uhr, einiges später als geplant. Aber nicht wegen der Distanz, sondern wegen besonderer Umstände …

Der Campingplatz, ausserhalb von Andelot gelegen, schmückt sich mit drei Sternen – somit erleben wir eine interessante Entwicklung – vom Dreisterne-Hotel zum Dreisterne Camping-Platz mit einem netten Bungalow. Der Schlüssel liegt wie versprochen unter der Butangas-Flasche, der Campingplatz ansonsten leer und noch nicht geöffnet. Das Nachtessen ist rasch erledigt: ein wenig Trockenwurst und der Rest des gestrigen Brots. Schon früh ist Nachtruhe.

Unser Hotel für die vorhergehende Nacht - La Source Bleue

Die Verwüstungen des Sturms

Eine interessante Dekorationsvariante

Ankunft im Bungalow des Dreisterne Camping

Wolfgang Sieber

 

 

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