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Letzter Abschnitt mit Michel und Kikou

In der Nacht hat es wieder geregnet und während des Frühstücks lässt ein grauer Regenvorhang vor dem Fenster Befürchtungen auf einen Regenmarsch aufkommen. Aber wie durch ein Wunder hört der Regen exakt mit unserem Abmarsch auf und er sollte sich erst einige Minuten nach Ankunft im Hotel wieder zurückmelden. Die heutige Etappe ist wirklich mit 12km sehr kurz. Es ist auch der letzte Tag, an dem Michel uns begleiten kann, denn er muss bereits am Wochenende wieder zu Hause mit seiner Cornemuse und seinen Kollegen auftreten.

Neufchâteau, unser heutiger Etappenort, liegt nur ein paar wenige Kilometer von Domrémy-la-Pucelle entfernt, dem Geburtsort von Jeanne-d’Arc. Selbstverständlich bitte ich Michel um ein paar Informationen zur Nationalheiligen Frankreichs. Da er ein ausgezeichneter Erzähler ist und zudem auch gut bewandert in der französischen Geschichte, finden wir in ihm wiederum einen Fundus von Hintergrund-Geschichten.

Da wir bereits vor 11 Uhr im Hotel sind, bleibt uns recht viel Zeit für die Besichtigung der Stadt. Da gibt es allerdings nicht sehr viel zu sehen. Und da es inzwischen sehr stark regnet, hält sich unsere Begeisterung für Neufchâteau in Grenzen. Wir besorgen uns noch einige  Informationen im Office du Tourisme und Michel besorgt sich die Tickets für die morgige Heimreise. Wir werden den Abend gemütlich ausklingen lassen und morgen dann eben allein weiter marschieren. So haben wir es am 28.5. in Soissons angefangen, so werden wir es am 16.6. in Luxeuil-des-Bains beenden.

Wegweiser, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen. Eine Einbahnstrasse!!

Sollen wir der Strasse folgen oder wie gestern Eisenbahn spielen? Beide Wege führen ans Ziel.

Jeanne d'Arc ist natürlich allgegenwärtig

Wolfgang Sieber

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