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Wanderblog

Auf dem Thermenweg

Nachtrag von gestern:

Thermalbad in Contrexéville

Hat hier ein ausgewanderter Oberrieter sein Geld investiert? - gesehen in Neufchâteau und in Contrexéville

14.6.2012: 10° beim Verlassen des Hotels, Nebel über der Stadt, aber der Tag kündigt sich erfreulich an. Der Weg steigt gleich an und wir erreichen wieder unser Hochplateau, auf dem wir heute weiter marschieren, wieder rauf und runter, aber sehr angenehm. Die Sonne zeigt sich denn auch schon bald und es wird schön warm. Alles erscheint sofort in anderem Licht, selbst die nach wie vor wenig bewohnten Dörfer. Von den Höhen geniessen wir immer wieder sehr schöne Rundblicke. Es ist wieder einer dieser genussvollen Wandertage. Und die Etappe ist nicht sehr lang, was wir nach der gestrigen Anstrengung natürlich besonders schätzen.

Wir sprechen noch eine Weile über Erlebnisse in Contrexéville. Schon gestern Abend, und auch wieder heute Morgen, wird an den Nebentischen fast ausschliesslich ein Thema gewälzt: das Gewicht und das Abnehmen. Und die Leute, die davon sprechen, könnten mit ein paar Kilos weniger sicher besser leben.

Schon bald nach unserer Mittagspause ist unser Ziel für heute – Darney – erreicht. Unser Hotel aber liegt, wie sich bald zeigen soll, recht weit ausserhalb des Dorfes (mind. 2.5km). Zum Glück ist es die gleiche Richtung, die wir morgen ohnehin gehen werden, sodass wir einfach morgen etwas weniger Distanz zu bewältigen haben.

Noch ein Erlebnis: im Dorf Darney möchten wir kurz etwas trinken – es ist 13.45. Wir betreten ein Restaurant, setzen unsere Rucksäcke ab und wollen uns gerade an den einzigen nicht gedeckten Tisch setzen. Der Wirt erkundigt sich, was wir essen möchten. Als wir nur Getränke bestellen wollen, gibt er uns zu wissen, dass er keine Bar mache, dh nicht bereit ist, nur ein Getränk zu servieren. Überrascht und erstaunt packen wir unsere sieben Sachen wieder und verlassen das Lokal. Es ist dazu noch zu bemerken, dass das Lokal leer ist und um diese Zeit wohl kein Grossandrang zum Essen mehr zu erwarten ist. Und da sprechen die Leute überall von Krise. Eigentlich nicht erstaunlich, wenn die Leute nicht arbeiten wollen.

Unser Hotel ist kein Luxushaus, bei weitem nicht. Sterne hat es schon seit 2002 keine. Alles ist sehr einfach und alt, aber der Wirt ist ausserordentlich nett. Und wir staunen nicht schlecht, als wir eine Cardinal-Bier-Reklame sehen. Er hat das Bier allerdings nicht mehr im Verkauf, aber ausschliesslich aus logistischen Gründen in seinem Haus. Die Gäste hätten das Bier sehr geschätzt, versichert er uns.

Hier wird Emmentaler aus den Vogesen produziert

Kapelle mit Ruinen eines ehemaligen Priorats

Picnic im Walde

Wolfgang Sieber

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