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Auf schnurgerader Römerstrasse ans Ziel

Wir brechen auf zu unserer letzten Etappe. Ein gutes Gefühl. Wir wandern zwar sehr gern, aber es ist immer auch schön, am Ziel anzukommen. Das Wetter ist gut, die Stimmung natürlich auch. So nehmen wir die Steigung gleich ausgangs Dorf noch zügig in Angriff, bremsen aber ab, als diese sich als länger als erwartet herausstellt. Und nun müssen wir uns auf zwei komplett verschiedene Wegabschnitte einstellen: die ersten 13km gehen wir schnurgerade auf einer alten Römerstrasse, allerdings wie auf einem Waschbrett in permanentem Auf und Ab. Vorbei an einem schönen See, kreuzen wir zweimal eine doppelspurige Eisenbahnlinie, sehen zwei Eichhörnchen und einen Marder und eh wir uns versehen, sind wir bereits in St-Loup sur Semouse.

Die zweiten 13km sind etwas weniger angenehm. Es geht der Strasse entlang, es wird recht heiss und der Verkehr ist relativ rege. Aber auch diese Hürde nehmen wir nicht gerade im Galopp aber doch in gutem Tempo und erreichen die Ortseingangstafel Luxeuil-les-Bains um 13.45. Wir sind sehr zufrieden. Eine Viertelstunde später stehen wir gar unerwartet rasch vor unserem Hotel. Bevor wir unsere Zimmer beziehen, lassen wir uns ein kühles Bier reichen – wir haben es wohl verdient.

Unser Abenteuer ist zu Ende. Alles ist gut gegangen. Wir haben sehr viel erlebt, genossen, manchmal auch gelitten. Aber zum Schluss zählen immer nur die guten Gefühle. Und nun haben wir zwei Tage, die wir für die Erholung nutzen, bis am Montagabend unsere Nachfolger eintreffen und wir ihnen unser Buch sowie den Bären übergeben können. Wir stellen uns vor, wie Beni und Hanspeter zu Hause ihre Rucksäcke packen, wie bei ihnen die Spannung steigt und wie sie es kaum erwarten können, am Dienstagmorgen loszuziehen.

Wegweiser in Bains-les-Bains. Unser sehr gerader Weg ist etwas kürzer

Auf der alten Römerstrasse im Wald - eine sehr angenehme Passage

Nur immer schön geradeaus - nicht vom Weg abweichen

Columban, der Chef unseres Kantonsheiligen, in Luexeuil-les-Bains

Wolfgang Sieber

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