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Wanderblog

Unsere Wege sind keine Galluswege

Römerstrasse bei Bettendorf.

Wer zwischen Luxeuil und Basel unterwegs ist, weiss es: Gallus hat einen anderen Weg genommen. Wir wandern also am vierten Tag immer noch nicht auf den Spuren von Gallus. Unser Weg führt uns von Dannemarie nach Knoeringue. Das sind unsere Wege: Die D419, eine Hauptstraße. Nach dem Start in Dannemarie haben wir keine Wahl: Hauptstraße. Viel Verkehr, Lastwagen, die uns von der Straße drängen, Angst. Nach 600 m dürfen wir abzweigen.

Der Feldweg: Von einem jungen Bauern perfekt beschrieben, führt er uns an Maisfeldern und Nussbäumen vorbei direkt nach Ballersdorf. Ein Wander-Vergnügen.
Das Trassee einer ehemaligen Bahnlinie: von Carspach nach Hirsingue fuhr früher eine Bahn. Die Schienen sind weggeräumt, das Trassee ist ein idealer Radweg. Für uns Fussgänger ist es eine langweilige, unspektakuläre Teerlinie durch die Landschaft. Langweilig? Nein, gerade der richtige Weg für eigene Gedanken, für den Blick nach innen. Man geht. Man denkt. Man ist ruhig. Nur die Wanderstöcke schlagen hart und regelmäßig den Takt dazu.

Die alte Römerstrasse: Ab Bettendorf wandern wir im Paradies, auf grasbewachsenen Feldwegen durch wogende Getreidefelder und dann auf weichen Wegen durch den lichten Wald. In Willer empfangen uns Jeanne und Ewald Merz, Freunde aus Widnau mit Wurzeln im Elsass: Jeanne stammt aus diesem Dorf. Ein schöner Abend beginnt.
Beni Bruggmann

Elsässer-Deutsch.

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