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Geführt – gesehen – genossen

Hansueli Eugster (links) führt die Galluspilger heute entlang von Aare und Limmat gegen Zürich.

Heute ist ein besonderer Tag: Walter und ich, wir haben einen einheimischen Führer, brauchen uns also nicht um Wege und Karte zu kümmern und können locker drauflos marschieren. Unser Führer heisst Hansueli Eugster. Er hat mit mir Ende der Fünfzigerjahre in Rorschach das Semi besucht. Wir waren in der gleichen Klasse. Im Fussball – für uns beide damals recht wichtig – waren wir Teamkollegen – und Rivalen. Nach der Semizeit haben wir uns aus den Augen verloren. Hansueli hat noch ein paar Jahre unterrichtet, hat dann aber in die Industrie gewechselt. Als Organisationsberater hat er Firmen im In- und Ausland beraten, zum Beispiel ABB, an welcher wir heute vorbei spazieren.
Hansueli hat in den letzten Jahren den Kontakt zu mir gesucht. In letzter Zeit haben wir uns gelegentlich getroffen. Als er von meinem Gallusweg gehört und die Route erfahren hat, ist für ihn klar: Ich führe die Galluswanderer von der Aare an die Limmat.
Geführt: So ist denn Hansueli schon früh bei uns in Siggenthal Station. Er kennt die Wege, nennt uns die Orte und Hügel, erklärt Sehenswürdigkeiten, und wir kommen am Nachmittag in Dietikon an, ohne die Karte gebraucht zu haben. Wir Galluswanderer geniessen die Führung.
Gesehen: Auf der heutigen, rund 26 Kilometer langen Wegstrecke sehen wir Weltfirmen wie Holcim (wo Lukas, unser Schwiegersohn arbeitet) und ABB (wo Hansueli früher wirkte). Wir kommen aber auch an der Ruine Freudenau und in Baden unterhalb der Ruine Stein vorbei. Wir unterqueren mehrmals die Autobahn von Zürich nach Bern, und wir sind erstaunt, wie oft wir in diesem stark überbauten Gebiet an ruhige, idyllische Plätzchen an der Limmat gelangen. Das breit fliessende Gewässer beruhigt.
Genossen: Abends sind wir bei Verena und Hansueli Eugster in Buchs zu Gast. Auf der Terrasse mit dem herrlichen Weitblick geniessen wir zuerst das wohlverdiente Bier und später ein feines Nachtessen mit einem guten Glas Wein. Ein wunderbarer Tag klingt friedlich aus.
Beni Bruggmann

Unterwegs in Baden.

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