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Gut geführt über einen Weg, den Gallus nie ging

Auf dem Schnebelhorn (oder heißt es Nebelhorn), wo Gallus sicher nie war.

Vorbemerkung: Marcel Steiner, Verleger des Appenzeller Verlags, sorgt zuverlässig für die Veröffentlichung dieser Texte und Bilder – ganz herzlichen Dank. „Aber du weißt“, hat er mir im Vorfeld der Wanderung gesagt, „dass Gallus sicher nicht über das Schnebelhorn gewandert ist.“ Ich wusste es schon damals, und heute glaube ich es auch: Das ist kein leichter Weg. Aber wir wollen auf diesem Teilstück Gallus-Pfarreien verbinden, und darum heißt das Programm heute: Fischenthal – Libingen – Lichtensteig. Dreimal Gallus. Die kürzeste Verbindung führt über das Schnebelhorn, mit 1192 Metern der höchste Berg des Kantons Zürich.

Es wird hart. Regen, Nebel, Gewitter, Donerrollen. Nach einer Stunde sind wir tropf- und schweissnass. Glücklicherweise habe ich einen perfekten Führer: Walter Heule, der beim SAC Wanderungen, auch Bergwanderungen führt, ist routiniert und vorsichtig. Ich kann ihm vertrauen. Sein Tempo ist genau das richtige für mich. Wir kommen stetig und sicher voran.
Schon nach der Stralegg endet der Regen. Auf dem höchsten Punkt sehen wir ein paar Meter weit, der Rest ist Nebel. Den Abstieg auf glitschigen Wegen bringen wir sehr vorsichtig und ohne Sturz hinter uns. Die Sonne drückt durch. Es ist ein schönes Gefühl, die Widerwärtigkeiten gemeistert zu haben; wir gehen immer beschwingter.

Libingen ist eine Galluspfarrei. Die Suche nach unserem Wanderpatron endet schnell: Die Kirche wird renoviert, ist ausgeräumt und kahl. Nach den Fehlversuchen in Fischenthal (Kirche gestern geschlossen) und jetzt in Libingen sind wir direkt glücklich, dass wir am Tagesziel in Lichtensteig „unseren“  Gallus in der modernen Kirche doch noch finden.

Walter zieht Fazit: „Rund 1200 Höhenmeter – eine gute Leistung.“
Beni Brugmann

Galluskirche in Libingen - in Renovation.

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