Aktuelles Gallusweg Projekt Route Wanderer Partner/Sponsoren Google Maps Gallus-Volksmarsch Rheintalische Grenzgemeinschaft Baumeler Reisen freicom. Next AG - Internet St. Gallen Baumeler Galluswanderungen Inhaltsverzeichnis Wanderblog Kontakt Appenzeller Verlag

Projekt

(English see below)

1400 Jahre Gallusweg

Die Projekt-Initianten wandern im Frühjahr 2012 den „Kolumban-Gallusweg“ in vier Etappen von Bangor bis nach St. Gallen (siehe „Die Route“) ab. Auf diesem Weg zeichnen sie ihre Erlebnisse und Erfahrung, die sie machen, auf, beschreiben Begegnungen mit Menschen, mit der Natur und zeigen auf, wo Gallus und seine Gefährten vorbeigekommen sind und was sie hinterlassen haben – alles mit Blick auf heute.

Die Wandererlebnisse werden durch den Appenzeller Verlag in einem Buch zusammengefasst, bebildert und im Herbst 2012 veröffentlicht (siehe „Das Buchprojekt“).

Das Buchprojekt und die mediale Begleitung

Die Gallusweg-Wanderer werden jeder aus seinem Blickwinkel, aus seinen Erfahrungen heraus die Tage zu Fuss auf dem Gallusweg niederschreiben und fotografisch dokumentieren. Im Herbst erscheint dann im Appenzeller Verlag das Buch „Gallus Wege – Zu Fuss von Bangor nach St. Gallen“. Neben den Wander-Autoren werden Yvonne Steiner das Vorwort und den historischen Kontext und Marcel Steiner Landschafts-Fotos beisteuern.

Während der Wanderung werden die Gallus-Wanderer laufend Erlebnisse im Wanderblog auf www.gallusweg.ch schreiben

Einbettung in das Gallus-Jubiläum

Das Projekt „Gallusweg 2012“ findet im Jubiläumsjahr „1400 Jahr Ankunft Gallus in St. Gallen“ statt. Ziele sind:

  • Es will inspirieren, überraschen und zusammenführen (insbesondere durch die Schluss-Etappe). Es wird ein Gesamterlebnis geschaffen, das weit herum hohe Anziehungs- und Ausstrahlungskraft haben wird.
  • Die Pilgerreise der 12 Mönche um Kolumban soll nachgewandert und in einen „zeitgenössischen Rahmen“ gebracht werden, d.h. wir wollen mit dieser Weitwanderung aufzeigen, was uns Gallus heute zu sagen hätte, was das Erlebnis „Pilgerreise“ heute für eine Ausstrahlung hat und wie Menschen dafür gewonnen werden können, ihre „Schritte“, d.h. ihr Leben, zu verlangsamen, zu entschleunigen.
  • Das Projekt „Gallusweg 2012“ soll zurückblicken auf die von den Mönchen geschaffenen Werte und kulturellen Schätze, soll aber auch einen neuen Zugang zum Werk der damaligen „Aufklärer“ und „Heilsbringer“ ermöglichen.
  • Das Projekt „Gallusweg 2012“ überwindet Grenzen, bringt Menschen zusammen und strahlt über die Gallusstadt aus, dorthin, wo Gallus wirkte, herkam und wegzog. Damit wird es auch Impulse für den Tourismus schaffen.

Baumeler und Gallusweg

Der Wanderspezialist Baumeler organisiert im Oktober für Interessierte drei Gallus-Wanderungen (siehe unter „Baumeler-Wanderungen“).

Das OK Gallusweg wiederum wird im Oktober ebenfalls Gallus-Wandorungen und einen Gallus-Volksmarsch – von Grabs und Bregenz aus nach Arbon – zu den wichtigen letzten Stationen von Gallus, bevor er in St. Gallen endgültig sesshaft wurde.

Der Gallus-Volksmarsch findet dann am Sonntag, 14. Oktober von Arbon nach St. Gallen statt. Mit Empfang auf dem Klosterplatz.

Es ist das Ziel der Projekt-Verfasser, dass am Sonntag, 14. Oktober 2012, möglichst hunderte (oder gar tausend?) Wanderer in St. Gallen zum Jubiläums-Abschluss eintreffen.

Inhalte des Projektes

Die Gallusweg-Wanderer werden über 1’800 km auf den Spuren von Gallus und Kolumban wandern. Sie werden Menschen begegnen, denen Gallus und Kolumban unbekannte Namen/Personen sein werden. Sie werden aber auch Weiler, Gemeinden und Städte durchwandern, die den Namen von Kolumban oder Gallus tragen. Und sie werden Bauwerke sehen, deren Grundsteine von den Mönchen aus Bangor gelegt wurden.

Die „Gallusweg-Wanderer“ werden in den Stationen, die auf ihrem Weg liegen, nach Botschaften suchen, die sie den Menschen heute vermitteln können. Und sie werden nach dem Sinn solcher Wanderungen in der heutigen Zeit suchen.

Dabei stehen die folgenden Fragen im Vordergrund:

  • Was trieb die Mönche an? Inwiefern können heute Parallelen zu der damaligen Weitwanderung gezogen werden? Was treibt uns heute an? Was würde Gallus den Menschen heute sagen? Welches sind die Botschaften heute?
  • Was können wir tun, um einen solchen Aufbruch bei den heutigen Menschen zu initiieren? Vor allem bei den Jungen?
  • Was können wir heute von der damaligen Art zu führen, zu leben, zu wandern lernen?
  • Was können wir tun, um unsere Welt etwas langsamer – slow down – drehen zu lassen und doch möglichst viel von den Annehmlichkeiten mitzunehmen? Was braucht es dazu?
  • Müssen wir immer weiter weg gehen oder wäre nicht gerade das Naheliegende mindestens so attraktiv? Was haben wir hier zu bieten – im Vergleich zu dort?
  • Und: Wo gibt es noch Erinnerungsmerkmale an den Durchzug der Mönche und Erinnerungsstücke an St. Gallen, Gallus oder an Kolumban (Klöster, Kirchen, Denkmäler, Museen, Namen etc.)?
  • Können gar neue Städtefreundschaften entstehen? Für die Stadt und den Kanton St. Gallen? Und: welche Spuren könnten die Gallusweg-Wanderer hinterlassen?

Diese und weitere Fragen werden sich die „Gallusweg-Wanderer“ unabhängig voneinander auf ihrem Weg stellen, den sie nacheinander an verschiedenen Orten beginnen.

On the Trail of Gall, 1400 years later, in 2012

1800 km on foot from 10th April to 7th June 2012

History

In 590 Gall left, together with abbot Columbanus, the monastery in Bangor near Belfast in Northern Ireland, leaving the Emerald Isle forever, and travelled via England to France into the kingdom of the Merovingians in Burgundy. The group of 12 monks with Columbanus founded in France, with the permission of the respective kings, several monasteries, among them the most important, Luxeuil. In 610 they were chased away by Merovingian King Theuderic II and the group reached Tuggen in the Canton of Zürich, present day Switzerland, where they were chased away again, eventually reaching Bregenz on the Lake of Constance.

There too, they could only stay for a short time, one or two years. Then they had to move on again. The group of monks went their separate ways – Gall, ill and disagreeing with Columbanus, remained in Arbon, while Columbanus moved on to Italy. Gall walked from Arbon in 612 into a forested wilderness at the Upper Valley of the river Steinach, where he stumbled and fell into a thorn bush. He took this as a divine sign that he should remain there and settled in that place. This became later the town of St. Gall.

IdeaProject „Gall Trail 2012“

The people who initiated the project will walk during the spring of 2012 on the “Columbanus – Gall Trail“ in four stages from Bangor in Northern Ireland to St. Gall in Switzerland. On this journey they will record their experiences; they will describe their encounters with the people they meet and the natural environment they walk through on their way and will record where Gall and his companions passed, where they stayed for some time and what remains of it – all this seen by people of today.

The experiences of the walkers will be gathered together in a book, illustrated with pictures, and will be published in the autumn of 2012, the Jubilee Year of Gall (see the Book Project).

What the project entails

The Wanderers on the Trail of Gall will journey more than 1’800 km in the footsteps of Gall und Columbanus. They will meet people who will not be familiar with the names of Columbanus or Gall or who they were. They will also walk through settlements, communes and towns that today still bear the names of Columbanus and Gall. And they will see buildings whose foundation stones were laid by the monks from Bangor.

The „Walkers on the Trail of Gall“ will try to find a message in the places they pass on their way, that they could pass on to the people of today. And they will try to find the meaning of such a journey in today’s time.

 These questions will be in their minds:

  • What motivated the monks? Can we draw parallels today with the long distance journeys of those times? What motivates us today? What would Gall say to the people of today? What are the messages for us in our times?
  • What could we do to initiate such a renewal in the people of today, especially in young people?
  • What can we learn from the past, how to lead people, to live, to undertake a journey?
  • What can we do to let our world revolve more slowly – slow down – but still enjoy as many of its pleasures as possible? What is needed for that?
  • Do we always have to go far away, or would it not be possible to find what is close by just as attractive? What do we have to offer here – in comparison with out there?
  • And: Where are the things to remind us of the passage of the monks and objects to remember St. Gall, Gall or Columbanus (monasteries, churches, statues, museums, names etc.)?
  • Can new friendships grow between towns? With the Canton of St. Gall? What kind of footprints will the walkers leave on the Trail of Gall?
  • These and further questions the “Gall Trail Wanderers“ will independently ask on their journeys, which they will undertake one after the other in different locations. The answers will be recorded, gathered in words and pictures and published in a “Gall-Walking-Reading and Inspirational book”.

(Translation into English by Anne-Marie Moroney)

Kommentare sind geschlossen.

Newsletter